Mesozoic Era Day

Mesozoic Era Day

Vor ca. 252 Mio. Jahren begann das Mesozoikum, eine Ära in der Geschichte des Planeten Erde, die uns bis heute ins Staunen versetzt! Nach dem größten, bekannten Massenaussterben am Ende des Perms stieg die CO2-Konzentration nach einem einschneidenden Tief wieder an, das Klima erwärmte sich, die Tierwelt erholte sich und brachte langsam neue Lebewesen auf den Plan: Erste Dinosaurier! Erste Säugetierartige (das sind unsere Wurzeln :P)! Ammoniten überlebten bereits zum zweiten mal eines der größten Massensterben der Erdgeschichte und begannen die Weltmeere in einer nie zuvor da gewesenen Diversität zu besiedeln. Sie sind die dominierenden Wesen der Mesozoischen Ozeane!

Um diese Pioniere einer neuen Welt zu ehren, ruft FRANE (Formation von Reptilien und Ammoniten zur nachhaltigen Erdbesiedlung) 252 Mio. Jahre später auf, den ersten Mesozoic Era Day am 25.2. eskalierend zu feiern!

Gleichzeitig soll dies der Startschuss für euren zukünftigen Lieblingsshop sein. FRANE ist für all jene, die unsere Erde als gemeinsame, schützenswerte Heimat sehen, unabhängig von unserer Herkunft! Jeder fängt mal klein an, doch FRANE wird euch nach und nach mit immer mehr neuem Pangaea-Merch ausstatten können! Schaut euch schon einmal um:

Das größte Massenaussterben der Erdgeschichte

Die Auslöschung von ca. 96 % aller, Fossilien hinterlassenden, Meeresbewohner und ca. 75 % der Tierarten zu Land, ist vermutlich mit der damals sehr starken, vulkanischen Aktivität Sibiriens (Siberian Trap) in Verbindung zu bringen. Handfeste Beweise wurden dabei nicht hinterlassen, aber die Ereignisse “Massenaussterben” und “starke vulkanische Aktivität” vielen nun mal auf einen identischen Zeitraum. Man sollte sich das weniger so vorstellen, dass alle Arten von einem Lavastrom erfasst wurden, als viel mehr durch Spätfolgen betroffen waren:

Bei vulkanischen Eruptionen wird CO2 frei gesetzt. Doch nur eine Aneinanderreihung starker Eruptionen in einem kurzen Zeitraum könnte die Atmosphäre und auch die Ozeane in ihrer CO2-Aufnahme so sehr überfordern, dass es zum einen (auf geologischer Zeitskala) schlagartig wärmer wird und zum anderen die Ozeane übersäuern. In unserer heutigen Welt beobachten wir, wie bei Erwärmung auch CO2 aus schmelzendem Permafrostboden frei wird und sich Methanhydrate im Meer lösen und das Treibhausgas Methan frei lassen. Sehr ähnlich ging es damals wahrscheinlich zu.

Mit Fortschritten in der Geomikrobiologie treten noch weitere mögliche Faktoren auf. Zur Debatte stehen Mikroben, deren Stoffwechselendprodukt verschiedene Treibhausgase sein können. Demnach müsste irgendetwas das Wachstum dieser kleinen Genossen rapide ansteigen lassen haben. Vielleicht mochten sie es warm? Ob es Ihnen auch in der heutigen Zeit zunehmend gefallen würde?

Auf jeden Fall haben wir heute nicht ausreichend Vulkane, auf die wir unser eigenes Klima-Dilemma schieben könnten…

Sibirien im späten Perm in meiner Vorstellung, Foto aus Nicaragua, Cerro Negro
Nach meiner Vorstellung könnte Sibirien zu Beginn des Mesozoikums so ausgesehen haben. (Nicaragua, Cerro Negro)
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